Was ist die CTR (Click-Through-Rate)?
Die CTR (Click-Through-Rate, deutsch Klickrate) gibt an, wie oft ein Suchergebnis oder eine Anzeige im Verhältnis zu den Impressionen angeklickt wird. Die Formel lautet Klicks geteilt durch Impressionen. In der Google Search Console zeigt die CTR, wie gut Titel und Snippet einer Seite bei Suchenden ankommen.
So wird die CTR berechnet
Die Rechnung ist einfach: Klicks geteilt durch Impressionen, mal 100 für den Prozentwert. Google verwendet in der Hilfe zu Google Ads dieses Beispiel: Fünf Klicks bei 100 Impressionen ergeben eine CTR von 5 %. Entscheidend ist, was als Klick und was als Impression zählt. In der Search Console gelten folgende Regeln:
| Kennzahl | Bedeutung in der Search Console |
|---|---|
| Impression | Ein Link zu Ihrer Website wurde auf der aktuellen Ergebnisseite angezeigt, auch wenn er nicht ins Bild gescrollt wurde; in Karussells zählt er erst, wenn er sichtbar wird |
| Klick | Ein Klick, der von der Google-Suche, Discover oder News auf eine Seite außerhalb von Google führt |
| CTR | Klicks geteilt durch Impressionen |
| Durchschnittliche Position | Die oberste Position eines Links zu Ihrer Website, gemittelt über alle Suchanfragen |
Auch Übersichten mit KI zählen mit: Ein Klick auf einen externen Link darin gilt als Klick, und alle Links einer solchen Übersicht teilen sich eine gemeinsame Position. Klicks und Impressionen werden der kanonischen URL zugeordnet.
Was eine niedrige CTR bedeutet
Einen allgemein gültigen Zielwert gibt es nicht. Die Klickrate hängt stark von der Position, der Art der Suchanfrage und davon ab, was sonst auf der Ergebnisseite steht. Auch Google schreibt in der Ads-Hilfe, dass eine gute CTR immer relativ ist. Aussagekräftig ist daher der Vergleich: dieselbe Seite über die Zeit, ähnliche Suchanfragen untereinander, Mobilgeräte gegen Desktop.
Ein typisches Warnsignal beschreibt Google selbst: Bleiben die Impressionen gleich, während die Klicks sinken, sind Titel und Snippet möglicherweise nicht optimal, oder andere Websites haben ein ansprechenderes Rich Result. Wichtiger als die absolute Position sind laut Google ohnehin Impressionen und Klicks.
Wie Sie die Klickrate beeinflussen können
- Ein klarer, zur Suchanfrage passender Title-Tag, der den Inhalt ehrlich beschreibt.
- Eine eigene Meta-Description je Seite. Google erstellt Snippets zwar vor allem aus dem Seiteninhalt, nutzt die Beschreibung aber, wenn sie die Seite genauer zusammenfasst.
- Strukturierte Daten für Rich Results, wo Google den Typ noch unterstützt.
- Ein gut erkennbares Favicon und ein einheitlicher Markenname.
Das Favicon von promeseo.com war transparent und wurde in den Google-Ergebnissen auf weißem Grund dargestellt. Im Oktober 2026 haben wir es durch ein Icon mit schwarzem Hintergrund ersetzt. Das Favicon steht neben jedem Suchergebnis und gehört damit zu dem, was Suchende vor dem Klick wahrnehmen. Ob sich die Klickrate dadurch verändert, lässt sich erst nach einigen Wochen im Leistungsbericht der Search Console beurteilen, am besten mit einem Vergleich gleich langer Zeiträume.
Häufige Fragen
Was ist eine gute CTR?
Einen festen Richtwert gibt es nicht. Die Klickrate hängt von Position, Suchanfrage und den übrigen Elementen der Ergebnisseite ab. Sinnvoller als ein Vergleich mit fremden Durchschnittswerten ist der Vergleich der eigenen Seiten über die Zeit und zwischen ähnlichen Suchanfragen.
Ist die CTR ein Rankingfaktor?
In den Hilfeseiten zur Search Console beschreibt Google die CTR als Messwert für die Leistung in der Suche, nicht als Rankingfaktor. Nützlich ist sie vor allem zur Diagnose, etwa um Seiten zu finden, deren Titel und Snippet nicht zur Suchanfrage passen.
Warum ist meine CTR gesunken, obwohl die Position gleich blieb?
Häufig erscheint die Seite für zusätzliche, allgemeinere Suchanfragen, die viele Impressionen, aber wenige Klicks bringen. Möglich ist auch, dass andere Ergebnisse auffälliger geworden sind, etwa durch Rich Results oder eine Übersicht mit KI. Filtern Sie im Leistungsbericht nach Suchanfrage und Seite, um die Ursache einzugrenzen.