SEO WordPress

Federica Scasso SEO Tipps
SEO WordPress

Wordpress ist ein viel genutztes Content Management System (abgekürzt CMS), welches ursprünglich für die Erstellung von Blogs gedacht war. Mittlerweile wird es von mehr als einem Drittel aller Webseitenbetreiber verwendet, unter anderen auch von Unternehmen. Die Nutzerfreundlichkeit des CMS macht dieses nämlich zu einem idealen Begleiter auf dem Weg zu einer guten Webseite, und zwar auch ohne Programmierungsvorkenntnisse. Dies bedeutet aber nicht, dass Sie nur deswegen, weil Sie Wordpress verwenden, gleich oben in den Suchmaschinenergebnislisten ranken werden. Auch in diesem Fall sind Sie nämlich auf SEO angewiesen. Dazu muss auch unterstrichen werden, dass die kostenlose Wordpress-Version nicht hundertprozentig dazu geeignet ist, SEO-Maßnahmen zu implementieren, denn damit können beispielsweise keine Plugins installiert werden. Daher sollten Sie sich gleich zu Anfang eine kostenpflichtige Wordpress-Version (Premium oder Business) anschaffen.

Wie sieht aber Wordpress-SEO aus? In diesem Artikel haben wir die 10 wichtigsten SEO-Maßnahmen für Wordpress zusammengefasst, um Ihnen die Arbeit zu erleichtern. Diese richten sich nach den Onpage-SEO-Maßnahmen aus, die wir unter diesem Link aufgelistet haben.

Technische SEO

  • Machen Sie sich für die Suchmaschinen sichtbar: Die Sichtbarkeit Ihrer Webseite für die Suchmaschinen können Sie ganz einfach unter „Einstellungen >>> Lesen“ aktivieren, und zwar indem sie das Häkchen bei „Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu indexieren“ entfernen. So kann Ihre Webseite erstmal von den Suchmaschinen gefunden werden
  • Optimieren Sie das URL-Format: Eine optimierte URL-Struktur ist nicht nur aus SEO-Perspektive unerlässlich, sondern auch nutzerfreundlich. Diese können Sie von den Einstellungen aus ändern, indem Sie auf „Permalinks“ klicken. Am besten wählen Sie dann „Beitragsname“ als URL-Standardeinstellung aus: So sind Sie sicher, dass Wordpress den Beitrags- oder Seitentitel automatisch als URL einstellt. Ein zweiter Schritt in Richtung URL-Optimierung besteht darin, alle Adjektive, Konjunktionen und Präpositionen (wie etwa „und“, „mit“, „oder“, „für“ „bei“ usw.) aus der URL zu entfernen. Darüber hinaus sollten Sie Umlaute („ä“, „ö“, „ü“) und Großbuchstaben vermeiden sowie Leerzeichen durch einen Bindestrich (-) ersetzen. Die URL-Struktur können Sie auch im Nachhinein ändern: Beachten Sie aber, dass eine nachträgliche Umstellung technische Fehler verursachen könnte.
  • Installieren Sie ein SEO-freundliches Wordpress-Theme: Sich für das richtige Wordpress-Theme gleich am Anfang zu entscheiden ist ganz wichtig, denn ein nachträglicher Wechsel könnte zu Inkompatibilitätsproblemen führen. Die meisten Wordpress-Themes sind heutzutage responsive und smartphone-freundlich, allerdings können die jeweiligen Leistungskapazitäten stark voneinander abweichen. Achten Sie bei der Theme-Auswahl insbesondere auf die integrierten Funktionen, auf die Performance bzw. Ladegeschwindigkeit sowie (nach Möglichkeit) auf die Beschaffenheit der Programmierung und der HTML-Überschriftenstruktur.
  • Installieren Sie ein SEO-Plugin: Die SEO-Funktionen von Wordpress können durch die Installation eines SEO-Plugins wie etwa All in One SEO oder Yoast SEO erweitert werden. Diese Plugins geben Ihnen Empfehlungen, wie Sie Ihre Webseite für die Suchmaschinen optimieren können und evaluieren außerdem ihre SEO-Freundlichkeit.

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  • Erstellen Sie eine Sitemap: Eine Sitemap ist unerlässlich, damit Suchmaschinen alle auf Ihrer Webseite abrufbaren Seiten und Beiträge finden und sie richtig indexieren. Plugins wie All in One SEO oder Yoast SEO bieten eine automatische Sitemap-Erstellung an, allerdings müssen Sie sich vergewissern, dass die entsprechende Einstellung aktiviert ist.

Content-SEO

  • Organisieren Sie Ihre Inhalte: Verwenden Sie Seiten, Beiträge, Kategorien, Tags und Archive, um Ihre Inhaltsstruktur besser zu organisieren. Beachten Sie, dass Beiträge im Gegensatz zu Seiten chronologisch sortiert werden und sich demgemäß eher für Blog-Seiten eignen. Kategorien, Tags und Archive sind gleichzeitig nur auf Beiträge – und nicht auf Seiten – anwendbar. Um Suchmaschinen (und Nutzern) dazu zu verhelfen, die Struktur Ihrer Webseite zu verstehen, kommen Ihnen darüber hinaus sogenannte Breadcrumbs („Brotkrümel“) zugute. Dabei handelt es sich um eine Art Navigationsschema, das die Hierarchie Ihrer Inhalte sichtbar macht.
  • Schreiben Sie Ihre Inhalte anhand einer Keyword-Recherche: Ihre SEO-Texte sollten Sie anhand einer gründlichen Keyword-Recherche verfassen. Der Inhalt Ihrer Webseite soll anders ausgedrückt darauf ausgerichtet sein, der jeweiligen Suchintention entgegenzukommen. Das primäre Keyword sollte im Title-Tag, in der Metabeschreibung, in der H1- und in mindestens einer H2-Überschrift sowie im ALT-Attribut und im Dateinamen eines Bildes enthalten sein. Darüber hinaus sollte es auch im Text aufscheinen, am liebsten in den ersten 100 Wörtern der jeweiligen Seite. Das sekundäre Keyword sollte eine Verfeinerung des primären Keywords darstellen und ebenfalls im Text, in einer H2-Überschrift und bei den Bildern als ALT- und Title-Attribut sowie als Dateiname erscheinen.
  • Optimieren Sie die Überschriftenstruktur: Die Überschriften müssen sinnvoll verwendet werden, weil sie den Inhalt Ihrer Webseite hierarchisch strukturieren und somit die Lesbarkeit des Textes verbessern. Im HTML-Code werden Überschriftenarten mit H1 bis H6 gekennzeichnet. Der Titel einer Seite oder eines Beitrags wird automatisch als H1 eingestuft. Für Unterkapitel oder Absätze sollten Überschriften H2 bis H6 verwendet werden, je nachdem wie der Inhalt aufgebaut ist. Hier ein konkretes Beispiel in Bezug auf den vorliegenden Artikel: Die Titel „Technische SEO“, „Content-SEO“ und „Mobile SEO“ werden mit H2-Tags versehen, während die Absätze 1. bis 10. mit H3-Tags gekennzeichnet werden.
  • Optimieren Sie Ihre Bilder: Eine optimierte URL-Struktur ist nicht nur aus SEO-Perspektive unerlässlich, sondern auch nutzerfreundlich. Diese können Sie von den Einstellungen aus ändern, indem Sie auf „Permalinks“ klicken. Am besten wählen Sie dann „Beitragsname“ als URL-Standardeinstellung aus: So sind Sie sicher, dass Wordpress den Beitrags- oder Seitentitel automatisch als URL einstellt. Ein zweiter Schritt in Richtung URL-Optimierung besteht darin, alle Adjektive, Konjunktionen und Präpositionen (wie etwa „und“, „mit“, „oder“, „für“ „bei“ usw.) aus der URL zu entfernen. Darüber hinaus sollten Sie Umlaute („ä“, „ö“, „ü“) und Großbuchstaben vermeiden sowie Leerzeichen durch einen Bindestrich (-) ersetzen. Die URL-Struktur können Sie auch im Nachhinein ändern: Beachten Sie aber, dass eine nachträgliche Umstellung technische Fehler verursachen könnte.

Mobile SEO

  • Optimieren Sie die mobile Version Ihrer Webseite: Seit 2018 gilt für Google das sogenannte Mobile First. Das heißt, dass die mobile Version einer Webseite vor der Desktop-Version gecrawlt, indexiert und bewertet wird. Der einfachste Weg, die eigene Webseite smartphone-freundlich zu gestalten, besteht darin, ein responsive Wordpress-Theme auszuwählen. Sollte Ihr Theme nicht besonders responsive sein, können Sie trotzdem ein Mobile-Plugin installieren, um das Problem zu umgehen. Wichtig ist vor allem, dass Ihre Webseite für kleine Bildschirme zugänglich ist und über eine schnelle Ladezeit verfügt. Letztere können Sie eventuell selbst verkürzen, indem Sie diese Tipps beachten.

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